Neubau Hochbrücke: Wirtschaft in Sorge

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Die oberfränkische Wirtschaft ist in Sorge, dass der Neubau der Hochbrücke Bayreuth die regionale Wirtschaft massiv beeinflussen könnte. Die Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken, Gabriele Hohenner, hat im Anschluss an eine Informationsveranstaltung der IHK das über vier Jahre laufende Vorhaben gegenüber Radio Mainwelle als „eine große Herausforderung und Anstrengung“ bezeichnet.  Thomas Pfeifer, Dienststellenleiter Bayreuth der Autobahndirektion Nordbayern, informierte die Unternehmer.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass die Hochbrücke den A9-Verkehr in die Stadt Bayreuth und aus der Stadt Bayreuth, den Lieferverkehr – vor allem auch den Verkehr der ortsansässigen Betriebe – stark beeinträchtigt. Und deswegen heißt es für uns: Lösungen suchen und mit unserer Wirtschaft dieses Riesenprojekt, das ganz Oberfranken betrifft, vorzubereiten“, so Hohenner gegenüber Radio Mainwelle.

Die Autobahndirektion Nordbayern plant den Neubau der Hochbrücke auf Höhe der Anschlussstelle Bayreuth-Nord (A9). Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen und voraussichtlich bis 2023 dauern. Durch die geplanten Baumaßnahmen und die Baustellen bedingte Verkehrsführung wird es Einschränkungen für den örtlichen Wirtschaftsverkehr, den über die A9 aus Norden einfließenden Verkehr und die anliegenden Unternehmen geben, betont die Kammer, die bei der Veranstaltung auch mit  Wolfram Brehm (Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth), Rainer Beck (Geschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken) und Jörg Lichtenegger (IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Bayreuth) vertreten war

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Auf der IHK-Homepage kann man sich hier ausführlich über das Projekt informieren. Die Kammer hat dort die Informationen der Autobahndirektion veröffentlicht. Dort bekommt man auch eine Ansicht, wie die neue Hochbrücke einmal aussehen soll. (Quelle: Autobahndirektion Nordbayern)

Wir Unabhängigen fordern die Stadt auf, dieses Großprojekt, das nach Angaben des Bayerischen Rundfunks 92 Millionen Euro verschlingen wird, zur Chefsache zu machen. Auch wenn die Stadt nicht für die Planungen verantwortlich zeichnet, so hat sie doch einen Auftrag: Schaden von der Wirtschaft, Schaden aber auch und vor allem von der Bevölkerung zu nehmen. Denn die Menschen im näheren und weiteren Umfeld der Brücke werden, am Ende, die Leidtragenden von Dreck, Lärm und Staus werden. Sie haben einen Anspruch auf Transparenz und Unterstützung.

Was treibt Sie um, wenn Sie an das Großprojekt denken? Was sollte die Stadt Ihrer Ansicht nach tun, damit es zu möglichst wenig Behinderungen kommt.   Schreiben Sie uns! (einfach hier klicken)

 

Foto: So soll die neue Hochbrücke aussehen. Die Skizze kommt von der Autobahndirektion Nordbayern. Alle Informationen über das Mammutprojekt Hochbrückenneubau und den Vortrag der Autobahndirektion findet man auf der Homepage der IHK www.bayreuth.ihk.de

 

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