Schmuddelwetter stört Tour-Auftakt

Aufsteller1

Nein, das war nicht der erwünschte Auftakt: Wir denken mal, dass das Wetter am Donnerstag einige potenzielle Besucher abgehalten haben dürfte, am ersten Bürgertreff der Unabhängigen (DU) auf dem Herzogkeller teilzunehmen.

Aber das wird uns natürlich nicht entmutigen. Wir werden weiterhin an unserem Plan festhalten und die Bürgerinnen und Bürger zum Gedankenaustausch über Bayreuth einladen. Das nächste DU-auf-Tour-Gastspiel findet am Donnerstag, 27. Juni, ab 18.30 Uhr in der Sudpfanne in Oberkonnersreuth statt.

Und das bezwecken wir mit unseren Bürger-Gesprächen:

  • Wir wollen einerseits erfahren, wo die Menschen der Schuh drückt, was sich ändern muss. Wir wollen zudem gerne erfahren, worauf die Bayreutherinnen und Bayreuther stolz sind, was es unbedingt zu erhalten gälte.
  • Wir wollen aber auch Menschen, die sich für Kommunalpolitik interessieren, einladen, bei den Unabhängigen mitzumachen. Weil sich jedes Engagement für die Zukunft der Stadt lohnt. Und die Unabhängigen, die ja keine Partei sind, sondern ein Verein, sich leichter als jede andere Partei im Stadtrat tun, Kommunalpolitik ohne Parteibrille zu machen.
  • Wir wollen in unseren Gesprächen mit den Bürgern erläutern, warum diese unsere Sonderstellung wichtiger denn je ist für Bayreuth ist.

Wie ist nun das erste Treffen auf dem Herzogkeller abgelaufen? Im Gespräch mit einer Besucherin hat diese beispielsweise ihren Unmut zum Ausdruck gebracht über den Stil, wie die meisten Neubauten in der Stadt gebaut werden. Das sei ein Einheitsbrei. Zudem forderte die Besucherin, dass mehr für den Baumschutz getan werden sollte.

Bürgerfreundliche Verwaltung

Der DU-Vorsitzende Georg Schmitt und seine Stellvertreterin Claudia Roberts haben zudem gegenüber dem KURIER erläutert, wie es zu der DU-Gründing gekommen ist, welches unsere Ziele sind und was wir sofort umsetzen würden, wenn wir denn gewählt würden. Einmal mehr haben die DU-Vertreter – anwesend waren auch Brigitte Wehrfritz und Wolfgang Kern – verdeutlicht, dass sich der Verein im anstehenden Wahlkampf konsequent für mehr Bürgerservice einsetzen wolle, damit die Anliegen der Menschen schneller bearbeitet werden. Dazu brauche es gegebenenfalls auch zusätzliches Personal. Aber wenn das zu mehr bürgerfreundlichem Handeln führe und dem Dienstleistungsgedanken diene, dann sei das gut angelegtes Geld, so Schmitt. Die DU kündigte zudem Initiativen für den sozialen Wohnungsbau an.

Die DU ist aktuell mit zwei Stadträten im Kommunalparlament vertreten. Für die nächste Legislaturperiode strebt die Vereinigung „mindestens drei, am bestem aber fünf Mandate“ an, um Fraktionsstärke zu erlangen.

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